Wasserbeschaffungsverband

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Wasserbeschaffungsverband

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Vor 1903 gab es zur Wasserversorgung in einigen Häusern Brunnen, die je nach Lage des Hauses mehr oder weniger ertragreich waren. In Trockenzeiten führte dies dazu, dass die Bewohner teilweise ihr Wasser vom Nachbarn besorgen mussten. Diese Art der Wasserbeschaffung war aufwändig und das Trinkwasser war nicht immer sauber, da es noch keine wasserhygienischen Untersuchungen gab.

Im Jahr 1903 beschloss man sich deshalb dazu, eine Hauptwasserversorgung für das gesamte Dorf zu errichten. Aus dieser Idee entstand der erste Sammelbrunnen "Am Wallensiepen", welcher auch heute noch die Hauptquelle des Wasserverbands ist.

1950/1951 wurde aufgrund von Hygieneanforderungen der Hochbehälter "Zur Krummel" gebaut. Dieser ist ebenfalls noch aktiv. Im Jahr 1950 wurde außerdem der Wasserbeschaffungsverband in der noch heute bestehenden Form gegründet.

Vergrößerungen des Dorfes, sowie der Anschluss der Häuser des Steindorfs im Jahre 1967, führten in den 1960/1970er Jahren zu dem  Bau eines neuen Hochbehälters "Am Narenberg", der das Wasser von vier weiteren Quellen sammelt.

Heute läuft das Wasser der beiden Behälter "Am Narenberg" und "Am Wallensiepen" zum Hochbehälter "Zur Krummel" und wird dort aufbereitet und durch eine Druckerhöhungsanlage ins Dorf verteilt.