Freiwillige Feuerwehr

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Als im 3. Jahr des 2. Weltkrieges fast alle noch aktiven Feuerwehrmänner zum Kriegsdienst eingezogen waren, und mittlerweile kaum noch praktikables Löschgerät vorhanden war, sah sich der Bürgermeister des Amtes Fredeburg zum Handeln gezwungen. Er stellte am 19.4.1942 aus den Orten Westernbödefeld, Gellinghausen und Brabecke eine Pflichtfeuerwehr zusammen und bestimmte den Bauern Anton Gierse-Flemmeken aus Westernbödefeld zum Löschgruppenführer. Stellvertreter wurde Johann Knoche-Klagges aus Westernbödefeld. Die notwendige Ausrüstung für eine Gruppe wurde von der Löschgruppe Bödefeld leihweise überlassen. Die Stadt Fredeburg stellte eine alte, aber noch brauchbare Handdruckspritze zur Verfügung. Damit war der vorläufige Feuerschutz wieder gewährleistet.

1948 übernahm Johann Knoche-Klagges die Löschgruppe. Am 24.7.1949 wurde mit dem Bau des 1. Feuerwehrgerätehauses begonnen; 1952 wurde Gerhard Engel Brandmeister und im Jahre 1953 die erste Sirene in den Turm des Gerätehauses eingebaut. 1963 wurde Gerhard Engel zum Amtsbrandmeister gewählt und Karl Knipschild übernahm die Löschgruppe. Ein großer Tag am 30. Oktober: das erste Feuerwehrfahrzeug  - ein Mercedes-Unimog mit 800 Liter Wassertank, Schnellangriffsleitung und eingebauter Pumpe - konnte übernommen werden.

Am 25. Juli 1975 Umzug der Feuerwehr in das neue Feuerwehrgerätehaus an der Dorfhalle.

Zwischen 1989 und 2013 war Brandmeister Georg Schröder Löschgruppenführer; ihm folgte Stefan Kaiser.

Im Jahr 2011 wurde das Feuerwehrgerätehauses renoviert.